Deshalb hast du einen aufgeblähten Bauch, und so wirst du ihn los


Menschen von dünner Statur leiden mitunter auch unter einem Blähbauch. Dies ist unschön und vor allem unangenehm, der Grund dafür ist jedoch meist harmloser Natur, denn selten geht ein Blähbauch mit einer ernsthaften Erkrankung einher. Nahrungsmittelunverträglichkeit oder ein ungesunder Lebensstil führen oftmals zu diesem Symptom.

Reizdarmsyndrom, oftmals Schuld am Blähbauch

Dabei handelt es sich um eine Unausgeglichenheit im Darmtrakt, welche zu Verstopfung, Durchfall oder Blähungen führt. Die Beschwerden können jedoch auch auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit, Probleme gynäkologischer Natur oder auf eine Darmerkrankung, deuten. Beim Reizdarmsyndrom ist die Darmflora gestört, da Bakterien, die die Darmfunktion unterstützen, vermindert vorhanden sind. Mögliche Ursachen sind eine akute oder chronische Magen-Darm-Infektion, die Einnahme von Antibiotika oder dauerhafter Stress, aber auch bestimmte Lebensmittel können einen Reizdarm verursachen. Eigens ausgewählte probiotische Bakterien gleichen durch Verdrängung schädlicher Bakterien die Darmflora aus und verschaffen Linderung. Bei Frauen kommt ein aufgeblähter Bauch während der Periode häufig vor. Besteht diese Beschwerde jedoch länger als zwei Wochen, könnte auch eine Endometriose zugrunde liegen.

Nahrungsmittelunverträglichkeit als Ursache für den regelmäßigen Blähbauch

Das Problem des Blähbauchs wird auch durch viele Nahrungsmittel wie Kaffee, Zucker, Alkohol oder Salz verursacht, weshalb diese nur in Maßen konsumiert werden sollten. Lebensmittel wie Zwiebel, Rosenkohl, Erbsen oder Bohnen fördern wiederrum die Gasbildung im Darm und gelten ebenso als Auslöser für einen aufgeblähten Bauch. Liegt eine Nahrungsmittelunverträglichkeit vor, können Lebensmittel, die Lactose, Gluten oder Fructose enthalten, nicht ausreichend aufgespalten und verarbeitet werden, wodurch die Verdauung gestört ist und durch die Gasansammlung im Darm ein Blähbauch entsteht.