KN95 Atemschutzmaske als Gesundheitsrisiko eingestuft

Das EU Schnellwarnsystem „Rapex“ gab jüngst eine Warnung heraus. Demnach soll eine bestimmte KN95 Atemschutzmaske (Einzelheiten weiter unten) ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen. Dabei gelten generell für KN95 Atemschutzmasken sehr hohe gesetzlich(!) festgelegte Vorschriften. So müssen KN95 Atemschutzmasken, wenn diese in Deutschland vertrieben werden sollen, eine Sonderzulassung beziehungsweise einen Schnelltest von einer zugelassenen Prüfstelle vorweisen können. Darüber hinaus muss der Vertrieb der KN95 Atemschutzmaske ausdrücklich von der Marktüberwachungsbehörde genehmigt werden. Allerdings stellte sich jetzt heraus, dass diese Behörde einer KN95 Atemschutzmaske solch eine Genehmigung erteilte, obwohl das CE-Kennzeichen gefälscht war. Solltest Du eine KN95 Atemschutzmaske ohne ein behördliches Beiblatt gekauft haben, war dieser Verkauf nicht zulässig. Es wird dringend davon abgeraten, eine solche KN95 Atemschutzmaske zu verwenden. Zudem solltest du nur noch KN95 Atemschutzmasken kaufen, die über ein entsprechendes behördliches Beiblatt verfügen. Ein Anzeichen dafür, dass eine KN95 Atemschutzmaske tatsächlich zugelassen worden ist, ist unter anderem ein Aufdruck mit dem Hersteller sowie Modellbezeichung.

Die betroffene KN95 Atemschutzmaske

Bei der KN95 Atemschutzmaske, von der höchstwahrscheinlich ein Gesundheitsrisiko ausgeht, handelt es sich um eine Einweg-Maske der Marke HG. Bekannt ist zudem die Chargennummer (20200423).